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Weyher

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Durchgrünungsmaßnahmen im Ortskern

11. Februar 2021

Für vom Gemeinderat beschlossene Durchgrünungskonzept ab dem Rathausplatz, entlang der Modenbachstraße bis zum Glockenbrunnen sind bereits Ausschreibungen bereits erfolgt und es werden erste Aufträge erteilt. In den nächsten Wochen werden nun die ersten Bäume und Gehölze entnommen oder zurückgeschnitten. Über die weiteren Maßnahmen wird in den nächsten Wochen regelmäßig informiert.

Weihnachtsgrüße

Dezember 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein außergewöhnliches Jahr mit vielen Entbehrungen und Verän-derungen geht nun zu Ende. Ein Virus hat uns Demut gelehrt und unsere Verletzlichkeit verdeutlicht. Doch trotz all dieser Herausfor-derungen stand das Leben in unserem Dorf nicht ganz still. Viele haben sich gegenseitig unterstützt und sich für das Gemeinwohl engagiert. Es hat sich einiges getan. Unser kleiner Wochenmarkt wurde mit einem erweiterten Angebot gut angenommen und hat sich etabliert. Auch der behutsame Umgang mit unser Natur rückt noch stärker ins Bewusstsein. Auf diesem Weg möchten wir heute Danke sagen und einen kleinen Rück- und Ausblick geben.
Am 18. Januar 2020 haben wir mit dem Neujahrsempfang unser Dorfgemeinschaftshaus nach der grundlegenden Sanierung ein-geweiht. Am darauffolgenden Tag waren alle Einwohner ab dem 70. Lebensjahr zum Seniorennachmittag eingeladen und kurz darauf fand noch das Kinderfasching statt. Es gab viele positive Rückmel-dungen zu den verbesserten Nutzungs- und Funktionsmöglichkei-ten, der technischen Ausstattung und der geschaffenen Barriere-freiheit. Auch die Vereine freuten sich sehr über die Wiedereröff-nung. Doch Kontaktbeschränkungen und Abstandsgebot erlaubten keine größeren Veranstaltungen und der große Saal war bald nur noch für Sitzungen des Gemeinderats und seiner Ausschüsse be-stimmt. Im Laufe dieses Jahres wurden noch kleinere Restarbeiten ausgeführt und auch die Sandsteintreppe vom alten Schulhof zur Josef-Meyer-Straße instandgesetzt und teilweise erneuert. Zur Aufwertung von kommunalen und privaten Flächen haben wir einige Anregungen aus dem mit Bürgerbeteiligung erstellten Dorferneuerungskonzept sowie aus den Jurybewertungen der letz-ten Jahre aufgegriffen. Mit der Biotopbetreuung im Naturschutzge-biet erfolgt eine enge Zusammenarbeit zur Aufwertung vieler Brachflächen direkt am Waldrand. Auch regionale Initiativen wie z.B. die Aktionen „Südpfalz Biotope“ oder „blühende Landschaften“ werden durch die Gemeinde unterstützt und berücksichtigt. Natur-schutz und Nachhaltigkeit beginnt direkt vor unserer Haustür und alle sind aufgerufen dazu beizutragen. Zwei hinzuerworbene Grundstücke an der Römerstraße wurden eingeebnet und mit Sträuchern und Obstbäumen bepflanzt. Sie bieten noch Möglichkei-ten zur Weiterentwicklung. Zu Beginn des kommenden Jahres rufen wir dazu auf, unter fachlicher Anleitung beim Obstbaumschnitt in unserer Feldgemarkung mitzuhelfen. Auch würden wir uns über neue Patenschaften für Bäume oder Grünflächen freuen.

Auf dem Friedhof wurden seit 2019 einige Beete und Rabatte neu angelegt, zwei Bäume ersetzt und aktuell mit Spendenmitteln das Sandsteinkreuz restauriert. In Kürze sollen entlang des Weges von der Kirche bis zur Friedhofshalle fünf weitere Bäume gepflanzt werden. Auch der Kinderspielplatz sowie öffentliche Grünflä-chen im Ortskern sollen umgestaltet werden. Dabei möchten wir die Grundsätze des Natur- und Artenschutzes vorrangig beachten, um ökologisch wertvolle Lebensräume und ihre Pflanzen- und Tier-welt zu erhalten oder gezielt aufzuwerten. Gleichzeitig werden uns durch den Klimawandel und die Baumkontrolle einige Aspekte auf-erlegt. Für die bereits beschlossenen Durchgrünungsmaßnahmen werden wir eine finanzielle Unterstützung aus Landesmitteln erhal-ten. Auch wurden schon weitere Spenden zugesagt.
Von vielen geschätzten Menschen mussten wir in diesem Jahr Ab-schied nehmen, darunter auch Altbürgermeister Hans-Jürgen Schwaab, der am 10. November im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Er war von 1989 bis 1992 Erster Beigeordneter und danach bis 2009 Ortsbürgermeister unserer Gemeinde. Während seiner Amts-zeit wurde das 1989 erworbene Alte Rathaus renoviert, der alte Schulhof zum Dorfplatz umgestaltet, das Neubaugebiet „Am Rho-dter Weg“ konzipiert und umgelegt sowie die Gemeinde mit Erdgas versorgt. Den seit 1977 bestehenden freundschaftlichen Kontakt mit Weyer im Elsass besiegelte er in den Jahren 1993 und 1994 gemeinsam mit seinem damaligen Amtskollegen Roland Heckel mit einer Partnerschaftsurkunde. Der rege freundschaftliche Kontakt wurde fortgeführt mit dessen Nachfolger Gaston Stock. Er hat in diesem Jahr das Amt des Bürgermeisters an Eddy Rohrbach über-geben. Die Partnerschaft soll weiter lebendig erhalten bleiben.
Einen Veranstaltungskalender 2021 haben wir nicht gedruckt, da derzeit noch nicht absehbar ist, welche Veranstaltungen auch tat-sächlich stattfinden können. Über Termine wird deshalb zeitnah im Amtsblatt und auf unserer Homepage informiert.

Herzlich danken wir allen, die sich in unserem Gemeindeleben aktiv einbringen und allen, die in jedweder Form Verantwortung für an-dere übernehmen. Gerade 2020 hat uns gezeigt, dass eine gegen-seitige Solidarität und Unterstützung sehr wichtig ist.

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir – auch im Namen des Gemeinderats – ein friedvolles Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Zufriedenheit und Wohlergehen im Jahr 2021.

Herzliche Grüße

Andreas Möwes
Ortsbürgermeister

Michael Weyland
Erster Beigeordneter

Robert Klein
Beigeordneter

Aus der Gemeinderatssitzung vom 14. Dezember 2020

15. Dezember 2020

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung den Jahresabschluss 2019 festgestellt. Der Ergebnishaushalt schloss mit einem Jahresüberschuss von 44.325 Euro ab und lag damit um 83.484 Euro über dem im Haushaltsplan angesetzten Verlust von 39.290 Euro. Die Abweichungen gegenüber dem Planansatz sind unter anderem zurückzuführen auf höherer Erträge von Gewerbesteuer (48.095 Euro) und vom Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (18.745 Euro). Diesen Erträge stehen höhere Aufwendungen an Kreis- und Verbandgemeindeumlage und Anpassungen von Sonderposten für den kommunalen Finanzausgleich mit einer Verminderung des Ergebnisses von insgesamt rund 23.000 Euro gegenüber. Da der im Haushaltsplan 2018/2019 noch vorgesehene Neubau einer kommunalen Kindertagesstätte letztendliche nicht realisiert wurde, konnten Sach- und Personalkosten nach Abzug von Kostenbeteiligungen von per Saldo rund 35.500 Euro eingespart werden. Der Forsthaushalt schloss 3.700 Euro schlechter ab als geplant. Weitere Einsparungen gegenüber dem Haushaltsplan von rund 32.500 Euro ergaben sich, da verschiedenen Anschaffungen und Instandhaltungen am Dorfgemeinschaftshaus und an Gemeindestraßen erst im Jahr 2020 abgerechnet oder ausgeführt wurden.

Zur Entlastung der örtlichen Betriebe, die ihre Umsätze aus dem Tourismus direkt oder indirekt erzielen, wurde der Beitragssatz für den Tourismusbeitrag von ursprünglich 7% auf 3,5% herabgesetzt. Hierfür wurde eine entsprechende Nachtragshaushaltssatzung beschlossen.

Einstimmung folgte der Gemeinderat den Empfehlungen des Ausschusses für Weinbau, Forsten und Umweltschutz vom 07.12.2020 . Er beauftragte Landschaftsarchitekt Kurt Garrecht für die weiteren Leistungsphasen der Maßnahmen zur Durchgrünung des Ortskerns im Bereich vom Rathaus entlang der Modenbachstraße bis zu Glockenbrunnen am westlichen Ortsausgang. Auch die vom Ausschuss bei der Ortsbesichtigung empfohlenen Änderungen zur Planung insbesondere bei der Gestaltung des Platzes am alten Rathaus wurde einstimmig begrüßt. Es wurde in diesem Zusammenhang auch angeregt, in Teilbereichen des Ortskerns das Parken tagsüber zeitlich zu begrenzen. Hierzu soll zu gegebener Zeit noch ein Beschluss gefasst werden.

Ortsbürgermeister Andreas Möwes dankte Robert Klein und Werner Siener, die auf gemeindeeigenen Grundstücken am östlichen Ortsrand verschiedene Obstbäume und Sträucher gepflanzt haben. Die Bepflanzung wurde bereits im Frühjahr mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt und mit finanzieller Unterstützung des Vereins zum Schutz von Umwelt und Natur an der Südlichen Weinstraße ausgeführt. Weiterhin berichtete er über die aktuelle Wiederherstellung von Streuobstwiesen im Naturschutzgebiet „Haardtrand-Hinkelberg“ zwischen Johannisbrunnen und Lourdesgrotte. Auch steht die Gemeinde mit weiteren Grundstückseigentümern am Waldrand in Verhandlungen, damit dort die Entbuschung von Flächen zwischen Weinbergen und Wald in den nächsten Jahren fortgesetzt werden kann.

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